Gruppenprozesse
Auf der Spiegelbühne
Durch Gruppenprozesse wie Psychodrama oder andere Formen der rollenspielerischen Auseinandersetzung mit Konflikten, Beziehungen und/oder bedeutenden Lebensereignissen können insbesondere eigene Emotionen und Verhaltensweisen besser verstanden werden. Dabei schlüpfen die Teilnehmenden in unterschiedliche Rollen und stellen die Themen, die sie bearbeiten möchten, szenisch dar. So ist es auch auf der Spiegelbühne. Der Wechsel in die unterschiedlichen Rollen ist wie ein Blick in den Spiegel. Dieses Rollenspiel ermöglicht sowohl das neuerliche Erleben wie auch den Perspektivwechsel. Die unterschiedlichen Erfahrungen innerhalb einer Gruppe bieten vielfältige Entwicklungschancen.

Ablauf –
Was passiert auf unserer Spiegelbühne?
// 01
Wer aus der Gruppe sein Thema auf die Spiegelbühne bringt, steht im Zentrum des Geschehens und bestimmt die Abläufe. Er oder sie bittet weitere Gruppenmitglieder, bestimmte Rollen zu übernehmen.
// 02
Anschließend beginnt ein zumeist dialogisches Spiel, in denen die Hauptperson selbst in alle Rollen schlüpft. Sie allein gibt vor, was gesprochen oder getan wird. Alle anderen arbeiten mit eben diesen Vorgaben. Ein erfahrener Spielleiter begleitet den Prozess.
// 03
Das Erleben auf der Bühne – der Blick in den Spiegel der eigenen Wahrnehmungen von anderen – öffnet den Weg zu neuen Erkenntnissen und Gefühlen. Das kann einen Veränderungsprozess in Gang setzen.
// 04
Nach dem Rollenspielen teilen alle Gruppenmitglieder vergleichbare Erlebnisse, Gefühle und Erfahrungen. Die Hauptperson erlebt, dass sie mit ihren Themen nicht allein ist.
// 05
In der anschließenden Phase der Reflexion geben die Beteiligten aus ihren Rollen heraus ein Feedback. Auch das hilft, die erlebten Emotionen zu verarbeiten und neue Einsichten zu gewinnen.
// 06
Im Prozess des autonomen inneren Erlebens während und nach dem Rollenspiel werden die Erfahrungen bewusst und unbewusst weiterverarbeitet und können so Entwicklungsprozesse beim Protagonisten und manchmal auch bei den Mitspieler:innen und/oder Beobachter:innen anstoßen.
Wozu Rollenspiele?
Rollenspiele werden in verschiedenen Kontexten eingesetzt: In der

Psychotherapie
zur Behandlung von psychischen Erkrankungen und emotionalen Herausforderungen.

Persönlichkeits-
entwicklung
um Selbstbewusstsein, soziale Fähigkeiten und emotionale Intelligenz zu fördern.

Teamentwicklung
zur Verbesserung der Kommunikation und Zusammenarbeit innerhalb von Teams in Unternehmen und Institutionen.
Derzeit ist eine Spiegelbühnen-Gruppe unter Leitung eines erfahrenen Trainers und Coaches aus dem Kölner Raum im Aufbau.
Bei Interesse schreiben Sie mir gerne eine E-Mail.
In Bewegung entstehen
neue Perspektiven.